Ausbildung auf See
Azubis von Hörnschemeyer Dächer tauschen Baustelle gegen Segelboot 07.07.2026Ein Team Azubis sticht in See, und vier Tage später blicken die Teilnehmenden zurück auf ein Gemeinschaftserlebnis, das niemand so schnell vergessen wird. Die Antwort auf die Frage, was die Auszubildenen von Hörnschemeyer Dächer erlebt haben, führt auf die Nordsee. Dort haben sieben Azubis ein unvergessliches Wochenende auf einem Segelboot verbracht.
Vier Tage verbrachten die Azubis und andere Teammitglieder von Hörnschemeyer Dächer auf der Maxima
Foto: Holly Mönstermann
„Young Roofers auf Kurs“ war die Aktion von Hörnschemeyer Dächer überschrieben, zu der der Dachdeckerbetrieb seine sechs Auszubildenden und einen Austausch-Azubi eingeladen hatte. Mit zwei gerade ausgelernten Junggesellen, dem für die Ausbildung verantwortlichen Dachdeckermeister, dem Standortleiter Hagen sowie Vertretern aus Marketing und Geschäftsleitung setzten sie im niederländischen Harlingen die Segel – nicht als Passagiere, sondern als Teil der Crew von Olav Stig. Nach einem gemeinsamen Abend, an dem jede Person Wünsche, Sorgen und Erwartungen teilte, nahm der Kapitän seine Mannschaft direkt in die Pflicht. Bei sechs bis sieben Windstärken segelten die Young Roofers mit der Maxima mit ordentlich Schräglage nach Terschelling.
Sowohl die Azubis als auch die Geschäftsführung sind Begeistert vom Erfolg der Aktion - Alle haben mit angepackt und sich ganz auf das Erlebnis eingelassen
Foto: Holly Mönstermann
„Die Tage auf See haben gezeigt, dass unsere Idee aufgeht“, so Stefan Ast für die Geschäftsleitung. „Zum einen ist es gelungen, eine Dynamik entstehen zu lassen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Zum anderen gab es viele schöne Parallelen zur Ausbildung. Zum Beispiel die Einstellung, als Team mehr leisten zu können oder auch mal gegen den Wind performen zu müssen. Die Jungs haben am Segel genauso gute Leistungen erbracht wie als Tagesteam in der Kombüse beim Abwasch oder Putzen.“ „Wie bei der Ausbildung geht es außerdem darum, das Einmaleins des Handwerks zu beherrschen“, ergänzt Geschäftsführer Holger Henzel bei seiner Knotenkunde inklusive Seemannsquiz mit vielen Anekdoten aus dem Leben des begeisterten Seglers.
Davon, dass nicht alles immer sofort klappt, hat sich das Team Hörnschemeyer ebenso wenig vom Kurs abbringen lassen, wie von Regen und Wind an Tag drei. Bei Windstärke acht gingt es eben spontan mit Fahrrädern über die Insel Terschelling zur offenen Nordsee mit Abstechern in die malerische Hafenstadt, zum Wrakkenmuseum und zu einer Runde Wikingerschach am Strand. Ein besonderes Erlebnis war auch die Traumreise „Mein Kurs, mein Handwerk, mein Weg“, zu der sich die Young-Roofers nach Sonnenuntergang an Deck versammelten. Die Mobiltelefone lagen dabei, wie bei vielen Programmpunkten, im Handysafe unter Deck.
Als an Tag drei zu starker Wind zum Segeln wehte, wurde kurzerhand umgeplant und die Insel Terschelling auf Fahrrädern erkundet
Foto: Holly Mönstermann
„Wir haben uns alle sehr gut verstanden, man konnte mit jedem reden – einfach ne gute Zeit“, fasst Linus Willmann zusammen. Als zweiter Austausch-Azubi von Bauer Bedachung war außerdem Luca Rösch eine Woche bei Hörnschemeyer und stach zum Abschluss mit in See, bevor er zwei Azubis von Hörnschemeyer Dächer zu ihrer Austauschwoche mit auf der schwäbischen Alb nahm.
Unter anderem mit dem Young Roofers Cup setzt sich Hörnschemeyer Dächer seit drei Jahren verstärkt dafür ein, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. „Das Segel-Event ist ebenso wie die in Wallenhorst entstehende Ausbildungswerkstatt ein weiter Baustein, um unsere Ausbildung und den Handwerksbetrieb zukunftsfähig aufzustellen“, so Henzel.
Weitere Informationen zum Betrieb finden Sie unter hoernschemeyer-daecher.de
