Deutscher Dachpreis „Dachkrone 2026“ im Lokschuppen in Bielefeld verliehen

Innovation, Teamgeist und starke Projekte im Dach- und Holzbauhandwerk ausgezeichnet

Bei der Verleihung der „Dachkrone“ im Mai 2026 im Lokschuppen in Bielefeld wurden 19 Dachdecker-, Spengler- und Zimmereibetriebe ausgezeichnet. Dabei wurde der Deutsche Dachpreis in fünf Hauptkategorien sowie einer Sonderkategorie verliehen. Außerdem gab es dieses Jahr zwei Sonderpreise.

Von gelungener Unternehmensnachfolge über nachhaltige Betriebskonzepte und digitale Prozesse bis hin zu starken Teams und herausragenden Projekten: Die Preisträger der diesjährigen „Dachkrone“ zeigen, wie vielfältig und zukunftsorientiert die Branche aufgestellt ist. Außerdem wurden Initiativen für die Nachwuchs- und Ausbildungsförderung sowie Projekte zur Integration im Handwerk bei der „Dachkrone 2026“ ausgezeichnet. Rund 800 Gäste feierten die Preisträger am 29. Mai 2026 bei einem fulminanten Event im Bielefelder Lokschuppen.

Die „Dachkrone“ lebt dabei auch von der engen Verknüpfung von Industrie, Handel und Handwerk. Erst durch das starke Engagement der Sponsoren und Partner entsteht eine Plattform, die die Leistungen der Betriebe sichtbar macht und die Branche zusammenbringt. Insgesamt wurde die „Dachkrone“ dieses Jahr von 26 Industriepartnern unterstützt – dazu gehörten unter anderem die Premiumpartner Plancraft GmbH, Roto Frank Dachsystem-Technologie, ABS Safety GmbH, Klaas Alu-Kranbau GmbH, Wienerberger GmbH und Jobtec Roof Services. Mehr zur den Partnern und Sponsoren der „Dachkrone“ lesen Sie hier.

Die Gewinner in den Hauptkategorien

Der erste Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ der „Dachkrone 2026“ ging an das Team des Dachdeckermeisterbetriebs Nicolai Jährling aus Frankfurt am Main
Foto: Stork Media

Der erste Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ der „Dachkrone 2026“ ging an das Team des Dachdeckermeisterbetriebs Nicolai Jährling aus Frankfurt am Main
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Zu den großen Gewinnern des Abends zählten die Firma Jessat – Ihre Dachdecker GmbH & Co. KG aus Lügde, die in der Kategorie „Erfolgreichste Unternehmensnachfolge“ den ersten Platz belegte (mehr über den Betrieb erfahren Sie hier). In der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ überzeugte der Dachdeckermeisterbetrieb Nicolai Jährling aus Frankfurt am Main die Jury. Als „Bester digitaler Betrieb“ wurde die Flachdachbau Xaver Eckstein GmbH aus Kösching/Interpark bei Ingolstadt ausgezeichnet. Den ersten Platz in der Kategorie „Team- und Traditionsverständnis“ sicherte sich die Reuterdach GmbH aus Köln, die von Dachdeckermeister Norman Reuter gegründet wurde (siehe hier).

In der Kategorie „Bestes Projekt“ ging der erste Platz an die Meyendriesch-Dach GmbH & Co. KG aus Bell-Leideneck für die Sanierung und Schiefer-Neudeckung der St.-Barbara-Kirche in Bonn-Ippendorf
Foto: Stork Media

In der Kategorie „Bestes Projekt“ ging der erste Platz an die Meyendriesch-Dach GmbH & Co. KG aus Bell-Leideneck für die Sanierung und Schiefer-Neudeckung der St.-Barbara-Kirche in Bonn-Ippendorf
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In der Kategorie „Bestes Projekt“ ging der erste Platz an die Meyendriesch-Dach GmbH & Co. KG aus Bell-Leideneck. Der Dachdeckermeisterbetrieb aus dem Hunsrück ist auf komplexe Schieferdachsanierungen in der Denkmalpflege spezialisiert. Prämiert wurde die komplexe Sanierung und Neudeckung der St.-Barbara-Kirche in Bonn-Ippendorf: Das über 700 m² große Hauptdach der Kirche deckten die Mitarbeiter der Firma Meyendriesch mit Schiefer in Altdeutscher Deckung neu ein. Mehr über die Herausforderungen des Schieferdachprojektes in Bonn und den Dachdeckerbetrieb Meyendriesch-Dach lesen Sie in unserem Unternehmensporträt.

Das ZEP-Team belegte in der Sonderkategorie den ersten Platz und wurde für das Projekt „Lutter-Campus” ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein zukunftsweisendes Projekt, das Handwerk, Bildung und handwerksnahe Dienstleistungen an einem Ort vereinen soll. Entstehen wird der Campus auf einem ehemaligen Industriegelände in Bielefeld
Foto: Stork Media

Das ZEP-Team belegte in der Sonderkategorie den ersten Platz und wurde für das Projekt „Lutter-Campus” ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein zukunftsweisendes Projekt, das Handwerk, Bildung und handwerksnahe Dienstleistungen an einem Ort vereinen soll. Entstehen wird der Campus auf einem ehemaligen Industriegelände in Bielefeld
Foto: Stork Media
Den ersten Platz in der Sonderkategorie erhielt das ZEP-Team für das Projekt „Lutter-Campus“ in Bielefeld. Dabei soll auf einem ehemaligen Industrieareal in Bielefeld-Brackwede ein zukunftsorientierter Ort entstehen, der Handwerk, Bildung und Nachwuchsförderung zusammenbringt. Der Lutter-Campus soll junge Menschen für das Handwerk begeistern, praktische Einblicke ins Handwerk ermöglichen und die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke stärken. Mehr über den Lutter-Campus erfahren Sie hier.

Sonderpreis für Lebenswerk und „Dachkrone International“

Einen Sonderpreis für sein Lebenswerk erhielt Henning Hanebutt, Dachdeckermeister und Geschäftsführer der Hanebutt-Unternehmensgruppe
Foto: Stork Media

Einen Sonderpreis für sein Lebenswerk erhielt Henning Hanebutt, Dachdeckermeister und Geschäftsführer der Hanebutt-Unternehmensgruppe
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Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war die Würdigung von Henning Hanebutt, dem Geschäftsführer der Hanebutt-Gruppe, der einen Sonderpreis für sein Lebenswerk erhielt. Das Dachdecker- und Zimmereiunternehmen Hanebutt wurde 1930 in Neustadt am Rübenberge gegründet und ist inzwischen mit zahlreichen Niederlassungen in Nord- und Süddeutschland vertreten. Die Firma steht für die Entwicklung eines klassischen Handwerksbetriebs hin zu einer modernen, überregional tätigen Unternehmensgruppe – und für einen starken Beitrag zur Sichtbarkeit, Ausbildung und Zukunftsfähigkeit des Dachhandwerks. Henning Hanebutt, der Dachdeckermeister ist, hatte 1999 die Geschäftsleitung des familiengeführten Handwerksunternehmens übernommen. Inzwischen ist sein Sohn Heiner Hanebutt ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung und leitet seit 2022 die Hauptniederlassung in Neustadt am Rübenberge.

Der Sonderpreis „Dachkrone International“ ging an das Team der Pfeiffer Dach GmbH aus Langenrohr im Bezirk Tulln in Niederösterreich
Foto: Stork Media

Der Sonderpreis „Dachkrone International“ ging an das Team der Pfeiffer Dach GmbH aus Langenrohr im Bezirk Tulln in Niederösterreich
Foto: Stork Media
Darüber hinaus wurde dieses Jahr bei der „Dachkrone“ ein weiterer Sonderpreis vergeben: Die „Dachkrone International“ ging an das Team der Pfeiffer Dach GmbH aus Langenrohr (Bezirk Tulln) in Niederösterreich – damit wurde erstmals ein Dachdeckerbetrieb aus Österreich bei der „Dachkrone“ ausgezeichnet.

Branchenaward bereits zum fünften Mal verliehen

Der Deutsche Dachpreis wird seit 2022 vom Bauverlag mit der Redaktion dach+holzbau in Kooperation mit dem Unternehmer Urs Nies verliehen. Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Marktexperten, Handwerkerinnen und Handwerkern, der Redaktion dach+holzbau, Industriemanagern und Herstellervertretern, bewertet die eingereichten Bewerbungen und bestimmt die Sieger der „Dachkrone“.

Die Jury der „Dachkrone 2026“ ermittelte die Gewinner in sechs Kategorien und bestand aus (v.l.n.r.): Dachdeckermeisterin Sina Klein, Thomas Reykers (ABS Safety), Ann-Katrin Rieser (Wienerberger GmbH), Yann Lesage (Roto Frank DST), Stephan Thomas (dach+holzbau), Florian Hirt (zuständig für Marketing und Kommunikation der „Dachkrone“), Philipp Wagner (Klaas Service- und Vertriebs GmbH) und Stefan Bern (Inhaber eines Dachdeckerunternehmens in Mönchengladbach)
Foto: Stork Media

Die Jury der „Dachkrone 2026“ ermittelte die Gewinner in sechs Kategorien und bestand aus (v.l.n.r.): Dachdeckermeisterin Sina Klein, Thomas Reykers (ABS Safety), Ann-Katrin Rieser (Wienerberger GmbH), Yann Lesage (Roto Frank DST), Stephan Thomas (dach+holzbau), Florian Hirt (zuständig für Marketing und Kommunikation der „Dachkrone“), Philipp Wagner (Klaas Service- und Vertriebs GmbH) und Stefan Bern (Inhaber eines Dachdeckerunternehmens in Mönchengladbach)
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Weitere Informationen finden Sie unter www.dachkrone.de

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