Zahlreiche Gäste und stolze Gewinner

Rückblick auf die Preisverleihung der „Dachkrone 2026“

Die Preisverleihung der „Dachkrone“ im Mai 2026 in Bielefeld setzte neue Maßstäbe: Rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zu dem Event – deutlich mehr als im Vorjahr. Bei sommerlichen Temperaturen feierten die Gewinnerbetriebe und Gäste der „Dachkrone“ gemeinsam im Lokschuppen.

Die Premium-Partner, Partner und Förderer der „Dachkrone” luden zu verschiedenen Aktionen und Spielen an ihren Ständen ein
Foto: Stork Media

Die Premium-Partner, Partner und Förderer der „Dachkrone” luden zu verschiedenen Aktionen und Spielen an ihren Ständen ein
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Seitdem der Deutsche Dachpreis „Dachkrone“ 2022 das erste Mal verliehen wurde, hat sich das Format stetig weiterentwickelt. Inzwischen ist die „Dachkrone“ zu einer wichtigen Netzwerkveranstaltung für Betriebe und Hersteller aus der Dach- und Holzbaubranche geworden. Sowohl die Zahl der Besucherinnen und Besucher als auch die Anzahl der Industriepartner ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Zum diesjährigen Event am 29. Mai 2026 im Lokschuppen in Bielefeld kamen rund 800 Gäste.

Zwei Besonderheiten in diesem Jahr

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung erneut vom Bauverlag mit der Redaktion dach+holzbau in Kooperation mit dem Unternehmer Urs Nies. Durch die Veranstaltung führten der Moderator Christoph ­Kepser und Erdal Top, Projektleiter der „Dachkrone“ vom Bauverlag. Eine gute Veranstaltung lebe vom Engagement der Partner, ohne die ein Event wie die „Dachkrone“ nicht umsetzbar sei, betonte Erdal Top. Insgesamt 26 Industriepartner beteiligten sich dieses Jahr an der „Dachkrone“ und waren mit eigenen Ständen im Lokschuppen in Bielefeld vertreten. Damit ist auch die Zahl der Premium-Partner, Partner und Förderer der „Dachkrone“ im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Aus allen Bewerbungen kamen dieses Jahr 36 Betriebe in die engere Auswahl und wurden in sechs Kategorien für die „Dachkrone“ nominiert. Dabei bewertete eine Fachjury, bestehend aus Vertretern des Handwerks, der Industrie und der Redaktion dach+holzbau, die eingereichten Bewerbungen und ermittelte die Gewinnerbetriebe. Eine Übersicht aller Gewinner der „Dachkrone 2026“ finden Sie unten im Infokasten. Neben den sechs bewährten Kategorien aus dem Vorjahr gab es dieses Jahr zwei Sonderpreise, doch dazu später mehr.

Gewinner in der Kategorie „Team- und ­Traditionsverständnis“

Das Team der Reuterdach GmbH aus Köln freute sich über den ersten Platz in der Kategorie „Team- und Traditionsverständnis“
Foto: Stork Media

Das Team der Reuterdach GmbH aus Köln freute sich über den ersten Platz in der Kategorie „Team- und Traditionsverständnis“
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Als Gewinner in der Kategorie „Team- und Traditionsverständnis“ wurde dieses Jahr die Reuterdach GmbH aus Köln ausgezeichnet. Der Betrieb beschäftigt derzeit 23 Mitarbeitende und hat Anfang dieses Jahres mit der Rosenbaum Dachtechnik GmbH einen anderen Dachdeckerbetrieb aus Köln übernommen. Die Sanierung und Reparatur von Steil- und ­Flachdächern ­sowie Klempnerarbeiten bilden den Schwerpunkt der Reuterdach GmbH. Im Bewerbungsvideo für die „Dachkrone“ wird deutlich, dass eine positive Unternehmenskultur, Offenheit für neue Ideen und die stetige Weiterbildung der Mitarbeitenden wichtige Aspekte sind, die den Kölner Dachdeckerbetrieb ausmachen. Sein Team absolviere acht bis zehn Praxisschulungen pro Jahr, um technisch auf dem aktuellen Stand und fachlich breit aufgestellt zu sein, erklärt Norman Reuter.

Die Freude über die Auszeichnung in der Kategorie „Team- und Traditionsverständnis“ war bei seinen Mitarbeitern sehr groß, wie Norman Reuter erklärt: „Die Jungs hatten sehr viel Spaß, viele waren zum ersten Mal bei so einer Veranstaltung dabei und man hat richtig gemerkt, wie stolz alle auf diesen Moment waren. Gerade weil wir als Team in den letzten Jahren viel aufgebaut und viele Herausforderungen gemeistert haben, war diese Auszeichnung für uns etwas ganz Besonderes.“ Zum Event in Bielefeld zieht er ein positives Fazit: „Die Stimmung war super, die Veranstaltung professionell organisiert und man hat gemerkt, dass dort viele Betriebe zusammenkommen, die wirklich etwas bewegen wollen. Das Event, die Atmosphäre und dieser Moment auf der Bühne werden uns definitiv lange in Erinnerung bleiben.“ Der zweite Platz in der Kategorie „Team- und Traditionsverständnis“ ging an die Boger Bedachungen GmbH aus Pfungstadt, Platz drei an die Hans Hobeck u. Söhne Dachbau GmbH aus Belgern.

Neubauprojekt in Holzbauweise mit PV-Dachsteinen

In der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ gewann der Dachdeckermeisterbetrieb Nicolai Jährling aus Frankfurt am Main
Foto: Stork Media

In der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ gewann der Dachdeckermeisterbetrieb Nicolai Jährling aus Frankfurt am Main
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In der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ standen unter anderem der Einsatz von Baustoffen aus ­nachwachsenden Materialien, der Einbau von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen und die nachhaltige Unternehmensführung im Fokus.

Eine Bewerbung, die in dieser Kategorie besonders überzeugte und den 1. Platz belegte, kam aus Frankfurt am Main: Der Dachdeckermeisterbetrieb von Nicolai und Victor Jährling hatte sich mit einem Neubauprojekt in Holzbauweise mit dachintegrierter Solaranlage beworben. Dabei kam das System „Triqbriq“ für den Bau des Wohnhauses zum Einsatz, das aus modularen Holzbausteinen besteht. Der Dachdeckerbetrieb übernahm hierbei die Holzbau- und Dacharbeiten, die Modulbausteine wurden von der BE Bau GmbH verlegt.

Das Dach erhielt eine Auf- und Zwischensparrendämmung aus Holzweichfaserdämmplatten und eine Eindeckung aus Solardachsteinen (Modell „Generon“ von Terran). Neben dem Wohnhaus wurde auch eine Garage errichtet und mit einem Gründach versehen. Die Auszeichnung mit der „Dachkrone“ habe für seinen Betrieb eine große Bedeutung, wie Geschäftsführer Nicolai Jährling erklärt: „Das zeigt, dass unser täglicher Einsatz nicht nur von unseren Kunden, sondern auch innerhalb der Branche gesehen und anerkannt wird. Für unseren Betrieb ist das wichtig, weil der Preis Vertrauen schafft – bei Kunden, bei Partnern, bei neuen Mitarbeitenden und auch im bestehenden Team. Er macht sichtbar, dass wir Qualität, Innovation und moderne Betriebsführung im Handwerk verbinden.“

Große Freude über Auszeichnung in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“

Der zweite Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ ging an die Holzbau Plus GmbH aus Münster in der Nähe von Dieburg (Hessen). Der Holzbaubetrieb, der 2005 gegründet wurde, ist auf energetische Sanierungen spezialisiert und legt Wert auf den Einsatz natürlicher Baustoffe. Dabei setzt die Zimmerei möglichst auf Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und verwendet unter anderem Zellulose-, Holzweichfaser-, Jute- und Hanfdämmstoffe. Die Installation von Indach-Solaranlagen und Solarpaneelen auf Carports übernimmt die Holzbau Plus GmbH ebenfalls. Der Fuhrpark des Betriebs umfasst sieben E-Fahrzeuge, die mit Solarstrom vom eigenen Firmendach betrieben werden. Für regionale Baustellen werden E-Lastenräder eingesetzt.

Das Team der Holzbau Plus GmbH freute sich über die Auszeichnung mit dem 2. Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept”
Foto: Stork Media

Das Team der Holzbau Plus GmbH freute sich über die Auszeichnung mit dem 2. Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept”
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Die Holzbau Plus GmbH hatte sich dieses Jahr erstmals für die „Dachkrone“ beworben und freute sich daher besonders über die Auszeichnung mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“. Dipl. Ing. (FH) Petra Strickstrock, die für das Marketing des Betriebs zuständig ist, sagte nach der Veranstaltung: „Der Preis würdigt unsere Unternehmensphilosophie und gibt uns Bestätigung für unser Handeln. Die Preisverleihung und das gesamte Event waren in allen Details top organisiert. Der Bielefelder Lokschuppen bot einen passenden Rahmen für die Preisverleihung. Hier wurden das Handwerk und die Köpfe dahinter ausgezeichnet und wirklich gefeiert! Die Stimmung war – auch Dank des DJs, Tischtennisturnier, Fotoshooting und den Spielstationen der Sponsoren – einfach nur super!“

Neustart gelingt trotz erschwerter Bedingungen

In der Kategorie „Unternehmensnachfolge“ ging der erste Platz an die Firma Jessat – Ihre Dachdecker GmbH & Co. KG aus Lügde
Foto: Stork Media

In der Kategorie „Unternehmensnachfolge“ ging der erste Platz an die Firma Jessat – Ihre Dachdecker GmbH & Co. KG aus Lügde
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In der Kategorie „Unternehmensnachfolge“ ging der erste Platz an die Firma Jessat – Ihre Dachdecker GmbH & Co. KG aus Lügde (NRW). Der Betrieb blickt auf eine bewegte Firmengeschichte zurück: 2011 ­übernahm Sandra Jessat im Rahmen eines Pachtvertrages den Dachdeckerbetrieb ihres Vaters. Dieser wurde zunächst unter dem bestehenden Firmennamen weitergeführt. Drei Jahre später wurde der Pachtvertrag jedoch durch Sandra Jessats Vater gekündigt, was einen vollständigen Neustart erforderlich machte: Ein neuer Firmenname, neues ­Geschäftsinventar, ein neuer Standort und der Aufbau einer eigenen Markenidentität mussten parallel gestemmt werden – bei laufenden juristischen Auseinandersetzungen. Trotz dieser Umstände gelang es Sandra Jessat und ihrem Sohn Julian, ihren eigenen Betrieb unter dem Namen Jessat – Ihre Dachdecker GmbH & Co. KG aufzubauen. Inzwischen macht auch Julians Schwester Jette Jessat ihre Ausbildung zur Dachdeckerin im familiengeführten Betrieb. In der Ausgabe 5/2025 der dach+holzbau haben wir die Firma Jessat ausführlich vorgestellt (siehe online unter www.dach-holzbau.de/jessat-ihre-dachdecker).

Dachdeckerbetrieb überzeugt mit digitalisierten ­Prozessen

Als „Bester digitaler Betrieb” wurde die Flachdachbau ­Xaver Eckstein GmbH auf den 1. Platz gewählt
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Als „Bester digitaler Betrieb” wurde die Flachdachbau ­Xaver Eckstein GmbH auf den 1. Platz gewählt
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In der Kategorie „Bester digitaler Betrieb“ wurde die Flachdachbau Xaver Eckstein GmbH aus Kösching bei Ingolstadt mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Der Betrieb überzeugte mit digitalisierten Prozessen und einer neu entwickelten Webanwendung, die aus Drohnenbildern automatisch 3D-Modelle und PDF-Vermessungsberichte von Gebäuden erstellt. Die Berichte enthalten präzise Maße, Gebäudepläne und Visualisierungen (mehr dazu erfahren Sie in der kommenden Ausgabe und online unter www.droneup3d.de).

Schieferdach als „Bestes Projekt“ ­ausgezeichnet

Mit dem ersten Preis in der Kategorie „Bestes Projekt“ wurde die Firma Meyendriesch-Dach für ein Schieferdachprojekt in Bonn ausgezeichnet
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Mit dem ersten Preis in der Kategorie „Bestes Projekt“ wurde die Firma Meyendriesch-Dach für ein Schieferdachprojekt in Bonn ausgezeichnet
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Mit dem 1. Platz in der Kategorie „Bestes Projekt“ wurde ein Schieferdachsanierungsprojekt ausgezeichnet. Die Firma Meyendriesch-Dach hatte das rund 700 m² große Dach der St.-Barbara-Kirche in Bonn saniert und mit Schiefer in Altdeutscher Deckung neu eingedeckt. Besonders aufwendig war die Sanierung des 35 m hohen Kirchturms, dessen Spitze mithilfe eines Autokrans und zweier Hubarbeitsbühnen abgebaut, am Boden neu verschalt, verschiefert und später per Kran wieder aufgesetzt wurde. In der Ausgabe 3/2026 der dach+holzbau haben wir über das Projekt und die Firma Meyendriesch bereits ausführlich berichtet (siehe online unter www.dach-holzbau.de/meyendriesch).

Den zweiten Platz in der Rubrik „Bestes Projekt“ sicherte sich die Deindach by Hemmersbach GmbH aus Köln. Ausgezeichnet wurde sie für ein anspruchsvolles Großprojekt mit Steil- und Flachdachflächen: den neuen Campus für die Hochschule für Musik und Tanz in Köln
Foto: Stork Media

Den zweiten Platz in der Rubrik „Bestes Projekt“ sicherte sich die Deindach by Hemmersbach GmbH aus Köln. Ausgezeichnet wurde sie für ein anspruchsvolles Großprojekt mit Steil- und Flachdachflächen: den neuen Campus für die Hochschule für Musik und Tanz in Köln
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Der zweite Platz in der Rubrik „Bestes Projekt“ ging an die Deindach by Hemmersbach GmbH für ein anspruchsvolles Großprojekt, das sowohl Steil- als auch Flachdachflächen umfasst: Zurzeit entsteht in Köln ein neuer, zentraler Campus für die Hochschule für Musik und Tanz. In diesem Rahmen wurde ein bestehendes Hochschulgebäude mit Steildachflächen saniert und ein Erweiterungsneubau errichtet. Die Deindach by Hemmersbach GmbH führte sämtliche Dach- und Fassadenarbeiten bei diesem Projekt aus. Dazu gehörten unter anderem die Abdichtung und Dämmung eines rund 1500 m² großen Flachdachs sowie die Installation einer Photovoltaikanlage und die Erstellung einer extensiven Dachbegrünung.

Den dritten Platz sicherte sich ein Dachdeckerbetrieb aus Kerpen, der sich mit einem Neubauprojekt in Holzbauweise mit dachintegrierter Photovoltaikanlage beworben hatte: die Jodo Stein Bedachungen GmbH. Auf dem Steildach des Wohnhauses mit Holzweichfaserdämmung verlegten die Dachdecker über einer Eindeckung aus Trapezblechen dachintegrierte Solarmodule der Firma Paxos Solar. Das Gebäude erhielt zudem eine innenliegende Dachrinne, damit sich ein harmonischer Übergang vom Dach zur Fassade ergibt.

„Lutter-Campus“ gewinnt in der Sonderkategorie

In der Sonderkategorie wurde die Dachdeckerei und Zimmerei ZEP-Team aus Bielefeld für das Projekt „Lutter-Campus“ als Gewinner ausgezeichnet
Foto: Stork Media

In der Sonderkategorie wurde die Dachdeckerei und Zimmerei ZEP-Team aus Bielefeld für das Projekt „Lutter-Campus“ als Gewinner ausgezeichnet
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In der Sonderkategorie wurde der Dachdecker- und Zimmereibetrieb ZEP-Team für das Projekt „Lutter-Campus“ ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Industrieareal in Bielefeld-Brackwede, auf dem künftig ein neuer Campus entstehen soll, der Handwerksunternehmen, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen vereint. Neben dem ZEP-Team sind unter anderem das Planungs- und Energieberatungsbüro Heuschkel, der Teutoburger Meisterbetrieb sowie der Architekt Michael Streich aus Bielefeld am Projekt beteiligt. Der zweite Platz in der Sonderkategorie ging an das Team der Hanebutt-Gruppe für das Azubi-Format „Gipfelspringer“, mehr dazu lesen Sie im Unternehmensporträt über die Hanebutt-Gruppe. Der dritte Platz in der Sonderkategorie ging aufgrund einer Punktegleichheit an zwei Gewinner: die Henkel und Söhne Bedachungs GmbH für ihr Projekt „Azubi-Werkstatt“ (siehe hier) sowie die Dachdeckerei und Zimmerei Meier GmbH & Co. KG, die sich mit einem Projekt zur Integration im Handwerk beworben hatte.

„Dachkrone International“ geht nach Österreich

Die „Dachkrone International“ ging an die Dachdeckerei und Spenglerei Pfeiffer Dach aus Österreich. Überreicht wurde der Preis von Urs Nies, Managing Director der „Dachkrone“ (links)
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Die „Dachkrone International“ ging an die Dachdeckerei und Spenglerei Pfeiffer Dach aus Österreich. Überreicht wurde der Preis von Urs Nies, Managing Director der „Dachkrone“ (links)
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Neben den Auszeichnungen in den sechs Kategorien der „Dachkrone“ gab es dieses Jahr zwei Sonderpreise. Einer davon war die „Dachkrone International“, die an die Dachdeckerei und Spenglerei Pfeiffer Dach aus Langenrohr in Niederösterreich ging. Der Betrieb mit vier Mitarbeitenden wird von Karl Pfeiffer gemeinsam mit seiner Frau Martina Pfeiffer sowie deren Sohn Florian geführt. Urs Nies, Managing Director der „Dachkrone“, sagt zur Verleihung des Sonderpreises: „Wir möchten mit diesem Sonderpreis zeigen, dass sich die ‚Dachkrone‘ nicht nur an Bewerber aus Deutschland, sondern aus der gesamten DACH-Region richtet und künftig weitere Betriebe aus Österreich und der Schweiz ermutigen, sich zu bewerben. Unabhängig davon war die Einreichung der Firma Pfeiffer Dach kreativ, humorvoll und erzeugte ein sehr positives Feedback in den sozialen Medien!“

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Würdigung von Henning Hanebutt, Geschäftsführer der Hanebutt-Gruppe, der einen Sonderpreis für sein Lebenswerk erhielt. Henning Hanebutt übernahm 1999 die Geschäftsleitung des familiengeführten Handwerksbetriebs und hat diesen zu einer Unternehmensgruppe mit Niederlassungen in ganz Deutschland weiterentwickelt. Mehr über die Hanebutt-Gruppe lesen Sie im Unternehmensporträt.

After-Show-Party, Stände und weitere Aktionen

Die Redaktion der dach+holzbau war dieses Jahr mit einem eigenen Stand auf dem Event vertreten und lud zu einem Quiz mit Fragen rund um das Magazin und den Newsletter der dach+holzbau ein
Foto: Stork Media

Die Redaktion der dach+holzbau war dieses Jahr mit einem eigenen Stand auf dem Event vertreten und lud zu einem Quiz mit Fragen rund um das Magazin und den Newsletter der dach+holzbau ein
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Vor der Preisverleihung und danach luden die Premium-Partner, Partner und Förderer der „Dachkrone“ zum Austauschen an ihre Stände ein. Dabei konnten die Gäste bei zahlreichen Spielen und Aktionen Punkte sammeln und diese später gegen Preise einlösen. Die Redaktion der dach+holzbau war ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten und lud zu einem Quiz rund um die Marke dach+holzbau ein. Außerdem konnten die Teilnehmenden ihre Kraft und Geschicklichkeit bei einem Nagelspiel beweisen.

Nach der Preisverleihung feierten die Gewinner der „Dachkrone” und alle eingeladenen Betriebe bei Live-DJ-Musik noch lange gemeinsam weiter im Lokschuppen
Foto: Stork Media

Nach der Preisverleihung feierten die Gewinner der „Dachkrone” und alle eingeladenen Betriebe bei Live-DJ-Musik noch lange gemeinsam weiter im Lokschuppen
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Trotz des sommerlich-warmen Wetters und einiger Regenschauer feierten die Gäste nach der Preisverleihung im Lokschuppen noch lange gemeinsam weiter. Eines steht schon jetzt fest: Die „Dachkrone“ soll auch nächstes Jahr wieder verliehen werden. Weitere Informationen zum Event und Fotos finden Sie online unter www.dachkrone.de.

Autor

Stephan Thomas ist Chefredakteur des Magazins dach+holzbau und Mitglied der Jury des Deutschen Dachpreises „Dachkrone“.

Die Gewinner der „Dachkrone 2026“

Kategorie: „Erfolgreichste Unternehmensnachfolge“

1) Jessat – Ihre Dachdecker GmbH & Co. KG (Lügde)
2) Holzbau Reichle GmbH (Oberreichenbach)
3) Bauer Bedachungen GmbH (Laichingen)

Kategorie: „Nachhaltigstes Konzept“

1) Dachdeckermeisterbetrieb Nicolai Jährling
(Frankfurt a. M.)
2) Holzbau Plus GmbH (Münster / Hessen)
3) Uwe Thormählen GmbH (Elsfleth)

Kategorie: „Bester digitaler Betrieb“

1) Flachdachbau Xaver Eckstein GmbH (Kösching)
2) Jablinski Holzbau (Lilienthal)
3) Wilhelm Bedachungsgesellschaft mbh
(Naumburg / Saale)

Kategorie: „Team- und Traditionsverständnis“

1) Reuterdach GmbH (Köln)
2) Boger Bedachungen GmbH (Pfungstadt)
3) Hans Hobeck und Söhne Dachbau GmbH (Belgern)

Kategorie: „Bestes Projekt“

1) Meyendriesch-Dach GmbH & Co. KG  (Bell-Leideneck)
2) Deindach by Hemmersbach GmbH (Köln)
3) Jodo Stein GmbH (Kerpen)

Sonderkategorie

1) ZEP-Team für das Projekt „Lutter-Campus“
2) Hanebutt-Gruppe für das Azubi-Format „Gipfelspringer 2026“
3) Dachdeckerei-Zimmerei Meier für gelungene Integration im Handwerk und Henkel und Söhne Bedachungs GmbH für ihre Azubi-Werkstatt

Sonderpreise

„Dachkrone International“ für die Dachdeckerei u. Spenglerei Pfeiffer Dach aus Langenrohr
(Österreich)
„Dachkrone für das Lebenswerk“ für Henning Hanebutt, Geschäftsführer der Hanebutt-Gruppe
Weitere Informationen zu den Unternehmen
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