Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern entscheidend für die Zukunft des Handwerks!
vom 24. bis 27. Februar 2026 wird die Messe Dach+Holz in Köln wieder zum Branchentreffpunkt des Dachdecker-, Zimmerer- und Spenglerhandwerks. In vier Hallen und im Freigelände werden zahlreiche Aussteller ihre Neuheiten präsentieren, von Produkten für das Steil- und Flachdach über Maschinen und Anlagen für den Holzbau bis hin zu Werkzeugen, IT- und Softwarelösungen. Damit Sie bei der großen Vielfalt an Ausstellern den Überblick behalten, stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe ausgewählte Highlights (ab Seite 4) und neue Produkte vor, die auf der Messe Dach+Holz in Köln präsentiert werden (ab Seite 26).
Dieses Jahr wird es außerdem drei interaktive „Workspaces“ auf der Dach+Holz geben, mit Vorträgen, Praxisvorführungen und vielen Möglichkeiten zum Netzwerken. Im Workspace des Klempnerhandwerks in Halle 8 erhalten Sie Einblicke in moderne Handwerkstechniken und Restaurierungsarbeiten an Metalldächern. Der „Workspace Retentionsdach“ in Halle 8 widmet sich Dachbegrünungen und der Wasserrückhaltung auf Flachdächern. Im „Workspace Zukunft“ in Halle 6 werden Themen wie Nachhaltigkeit, KI, Digitalisierung und Personal im Fokus stehen.
Nachhaltigkeit bildet nicht nur einen Schwerpunkt auf der Messe Dach+Holz, sondern spielt auch in dieser Ausgabe der dach+holzbau eine wichtige Rolle. Anhand von Praxisbeispielen zeigen wir, wie Holzbaubetriebe nachhaltig arbeiten und sich gleichzeitig am Markt behaupten können: Die Holzbau Baumgart GmbH aus Ostholstein setzt seit ihrer Gründung auf nachhaltiges Bauen und natürliche Baustoffe. Neben Holzfaserdämmstoffen verwendet der Betrieb inzwischen auch Einblasdämmung aus Weizenstroh, die regional und ohne chemische Zusätze hergestellt wird. Für den Innenausbau werden Bauplatten und Dämmstoffe aus Hanf genutzt. Mehr über den Betrieb erfahren Sie hier.
Die Zimmerei Jablinski Holzbau aus Lilienthal legt ebenfalls Wert auf die Verwendung nachhaltiger Baustoffe. Neben Fassadenhölzern aus heimischen Holzarten setzt die Zimmerei unter anderem Eichenholz aus der Region für die Fachwerksanierung ein. Wie der Holzbaubetrieb bei der Sanierung und dem Wiederaufbau historischer Fachwerkhäuser vorgeht, lesen Sie hier.
Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern entscheidend für die Zukunft des Handwerks. Gut erhaltene Baustoffe wiederzuverwenden, Abfall zu vermeiden und langlebige Materialien einzusetzen ist umwelt- und ressourcenschonend. Das Unternehmen Historische Bauelemente aus Marwitz zeigt beispielsweise, wie sich historische Holzdielen aus Bestandsgebäuden zurückbauen, fachgerecht aufarbeiten und neu nutzen lassen – mehr dazu erfahren Sie hier.
Es gibt viele Ansätze für nachhaltiges Handeln im Dachdecker- und Zimmererhandwerk – in welchen Bereichen ist Ihr Betrieb bereits nachhaltig aufgestellt? , wir freuen uns auf Ihr Feedback und hoffen, dass wir uns auf der Messe Dach+Holz in Köln sehen!
Ich wünsche Ihnen frohes Schaffen,
Ihr Stephan Thomas
