Die Dachkrone hat sich zu einem Netzwerkevent für die Dach- und Holzbaubranche entwickelt!

rund 800 Gäste kamen dieses Jahr im Mai zur Verleihung der ­„Dachkrone“ in Bielefeld, so viele wie nie zuvor. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Netzwerkevent entwickelt, das Dach- und Holzbaubetriebe aus verschiedenen Regionen Deutschlands zum Austauschen zusammenbringt.

Seitdem der Deutsche Dachpreis vor fünf Jahren das erste Mal verliehen wurde, hat sich das Format sehr positiv entwickelt: Sowohl die Zahl der Teilnehmenden als auch die Zahl der Unterstützer und Sponsoren ist jedes Jahr gestiegen. Manche Industriepartner sind schon von Anfang an mit dabei und haben die „Dachkrone“ von Beginn an unterstützt – und auch manche Dachdecker- und Zimmereibetriebe konnten sich schon mehrfach über eine Auszeichnung freuen.

Die Redaktion der dach+holzbau war mit einem Stand auf dem „Dachkrone“-Event in Bielefeld vertreten (v. l.): Stephan Thomas, Chefredakteur dach+holzbau, Thomas Wieckhorst, ­Chefredakteur bauhandwerk, Dennis Rabeneick, Volontär, und Michaela ­Podschun, Redakteurin der dach+holzbau & ­bauhandwerk
Foto: Bauverlag

Die Redaktion der dach+holzbau war mit einem Stand auf dem „Dachkrone“-Event in Bielefeld vertreten (v. l.): Stephan Thomas, Chefredakteur dach+holzbau, Thomas Wieckhorst, ­Chefredakteur bauhandwerk, Dennis Rabeneick, Volontär, und Michaela ­Podschun, Redakteurin der dach+holzbau & ­bauhandwerk
Foto: Bauverlag
Insgesamt 26 Partnerunternehmen unterstützten das Event in diesem Jahr und waren im Bielefelder Lokschuppen mit eigenen Ständen vertreten. Mit Spielen und Mitmachaktionen sorgten sie für Unterhaltung. Wir von der Redaktion der dach+holzbau waren ebenfalls vor Ort und luden zu einem Quiz und einem Contest am Nagelbalken ein. Bei der anschließenden Preisverleihung der „Dachkrone“ wurden 19 Betriebe in sechs Kategorien ausgezeichnet, außerdem wurden zwei Sonderpreise vergeben – mehr über die Gewinner erfahren Sie hier.

Über gleich zwei Auszeichnungen freute sich dieses Jahr die Hanebutt-Gruppe. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren von einem familiengeführten Dachdeckerbetrieb zu einer bundesweit tätigen Unternehmensgruppe mit rund 800 Mitarbeitenden entwickelt. Dabei hat Henning Hanebutt als Geschäftsführer gemeinsam mit seinem Sohn Heiner das Leistungsspektrum des Unternehmens in den vergangenen 27 Jahren stetig erweitert und sogar ein Institut zur Weiterbildung künftiger Führungskräfte gegründet. Bei der „Dachkrone 2026“ erhielt Henning Hanebutt eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. Außerdem wurde sein Unternehmen in der Sonderkategorie für das Azubi-Format „Gipfelspringer“ ausgezeichnet, bei dem Auszubildende eine Woche lang in Österreich Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung absolvieren und beim Eisbaden physisch und mental an ihre Grenzen gehen. Mehr über die Hanebutt-Gruppe lesen Sie hier.

In der Sonderkategorie der „Dachkrone“ wurde ein weiteres Projekt ausgezeichnet, mit dem Nachwuchskräfte im Dachdeckerhandwerk gefördert werden sollen: Die Azubi-Werkstatt der Dachdeckerei Henkel & Söhne. In dieser können typische Tätigkeiten des Dachdeckerhandwerks geübt werden – vom Eindecken eines Steildachs über den Einbau von Dachfenstern bis zur Verschweißung von Dachbahnen. Wie die Werkstatt von den Azubis gebaut wurde und genutzt wird, erfahren Sie hier.

Wir gratulieren den Gewinnern der „Dachkrone 2026“ und danken allen Betrieben, die sich beworben haben. In den kommenden Ausgaben der dach+holzbau werden wir weitere Preisträger und ihre Projekte vorstellen – bleiben Sie also gespannt!

Ich wünsche Ihnen frohes Schaffen,

Stephan Thomas
Chefredakteur der dach+holzbau

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