Netzwerktreffen zum klimagerechten Bauen

Rückblick auf das erste Netzwerktreffen des BenG e.V. in Schwetzingen

Serieller Holzbau, Sanierungssprint, der „Leitfaden Nachhaltiges Bauen“ als Gebäudebewertungstool oder die Entwicklung des Passivhaus-Stadtteils Bahnstadt in Heidelberg: Das sind nur einige der Themen, zu denen sich rund 60 Expertinnen und Experten für nachhaltiges Bauen und Sanieren auf dem ersten Netzwerktreffen des Bundesverbandes effiziente und nachhaltige Gebäude e.V. (BenG) ausgetauscht haben.

Rund 60 Expertinnen und Experten für nachhaltiges Bauen und Sanieren kamen auf dem ersten Netzwerktreffen des Bundesverbandes effiziente und nachhaltige Gebäude e.V. in Schwetzingen Anfang Mai 2026 zusammen
Foto: Daniel Hamm

Rund 60 Expertinnen und Experten für nachhaltiges Bauen und Sanieren kamen auf dem ersten Netzwerktreffen des Bundesverbandes effiziente und nachhaltige Gebäude e.V. in Schwetzingen Anfang Mai 2026 zusammen
Foto: Daniel Hamm
Das erste, vom Bundesverband organisierte Netzwerktreffen fand am 7. Mai 2026 bei Pro Clima in Schwetzingen, Hersteller bauökologischer Produkte, statt. Dabei kamen Architektinnen und Architekten, Fachplaner, Handwerkerinnen und Handwerker, Baustoffproduzenten, Energieberater und Auftraggeber der öffentlichen Hand zusammen, die sich dem zukunftsorientierten, klimagerechten Bauen und Sanieren verschrieben haben. Fachvorträge, Best-Practice-Slams, kommunikationsoffene Thementische und viel Raum zum Netzwerken prägten den Tag.

Ressourcenbewusstes Bauen und Sanieren ist ein Bereich, der nach wie vor auf Vorbehalte stößt. Häufig wird ökologisches Bauen mit höheren Kosten gleichgesetzt – ein Irrtum, den der Fachkreis klar adressiert: Mehrkosten entstehen vor allem dann, wenn Experten für effizientes und klimafreundliches Bauen erst spät in der Planungsphase hinzugezogen werden. Mittlerweile stehen nachhaltige und ökologische Baustoffe sowie Planungsleistungen und Ausführung den konventionellen in nichts mehr nach.

Ausdauer, Überzeugungskraft und das richtige Netzwerk

„Um die Vorzüge des nachhaltigen und effizienten Bauens und Sanierens in breiter Fläche zu kommunizieren und davon zu überzeugen, braucht es Ausdauer und Überzeugungskraft – aber vor allem ein gutes Netzwerk und die passenden Menschen“, betont Johannes Laible, Vorsitzender vom BenG e.V.

Der Bundesverband effiziente und nachhaltige Gebäude e. V. (BenG) ist aus dem Verband „Pro Passivhaus e. V.“ hervorgegangen. Die Neuausrichtung trägt sowohl einem veränderten Marktumfeld als auch einem erweiterten Verständnis von Verantwortung im Bauwesen Rechnung. Über die Jahre entwickelte sich im Verband die Überzeugung, dass ökologische Konsequenz bereits vor dem Bau beginnen muss. „Wir stehen stark für ein nachhaltiges Kreislaufdenken. Das beginnt bereits bei der Planung und der Auswahl der Baustoffe, ganz nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip", schließt Laible.

Der Bundesverband effiziente und nachhaltige Gebäude e. V. (BenG) setzt sich für ganzheitlich zukunftsfähiges Bauen und Sanieren ein – von der Planung über die Materialwahl bis zur Ausführung. Mehr Informationen finden Sie hier.

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