Saint-Gobain beteiligt sich an Holzbaubetrieb

Baustoffhersteller setzt auf Vorfertigung

Das Unternehmen Saint-Gobain beteiligt sich an der Brüggemann Holzbau GmbH & Co. KG mit Sitz in Neuenkirchen (NRW). Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörde erwirbt der Baustoff­hersteller die Mehrheit der Anteile an dem familiengeführten Holzbaubetrieb. Die Brüggemann Gruppe besteht aus drei Holzbauunternehmen und beschäftigt mehr als 170 Mitarbeiter. In den letzten Jahren hat sich Brüggemann als Spezialist für die schlüsselfertige Erstellung von Wohnimmobilien und öffentlichen Gebäuden erwiesen und besetzt seit kurzem auch den Bereich modulares Bauen.

Prozesse verstehen und Produkte verbessern

 „Der zunehmende Fachkräftemangel zeigt, dass die Vorfertigung zukünftig eine immer stärkere Rolle in der Baubranche einnehmen wird“, sagt Raimund Heinl, CEO von Saint-Gobain Deutschland & Österreich, „für Saint-Gobain bietet die Zusammenarbeit mit Brüggemann die Möglichkeit, noch besser die jeweiligen Prozesse zu verstehen und daraus für uns als Hersteller von Bauprodukten und -systemen wichtige Erkenntnisse für die Optimierungen unseres Leistungsangebotes zu ziehen.“ Brüggemann habe durch den eingeschlagenen Wachstumspfad gezeigt, dass man durch die Ausrichtung auf Vorfertigungsprozesse Effizienzpotentiale heben könne.

Holzbaubetrieb: Investitionen vorantreiben

„Unser Unternehmen erhält mit dieser Beteiligung zusätzliche Möglichkeiten, am bestehenden Standort die geplanten Investitionen zu beschleunigen und die Modularisierung des Holzbaus voranzutreiben“, erläutert Tobias Brüggemann, der langfristig weiter als Geschäftsführer die Entwicklung des Unternehmens gestalten wird. Dabei setzt man darauf, das Personal vor Ort weiter aufzubauen und gemeinsam mit dem Partner Saint-Gobain Fertigungsprozesse zu entwickeln.

Informationen zur Brüggemann-Gruppe finden sich unter www.brueggemann-holzbau.de

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