Wienerberger setzt auf grünen Strom

Die Wienerberger GmbH setzt ab diesem Jahr beim Stromverbrauch zu 100 Prozent auf grünen Strom. Laut einer Pressemeldung des Unternehmens werden alle noch entstehenden CO2-Emissionen durch den Kauf von Grünstromzertifikaten ausgeglichen. Parallel soll der Eigenbeitrag erhöht werden.

Die Wienerberger GmbH investiert in die Modernisierung ihrer Werke mit Schwerpunkt auf Energieeffizienz sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Dazu gehört die Installation von Photovoltaikanlagen zur Produktion von Strom für den Eigenverbrauch.

Das Ziel der Wienerberger AG, deren hundertprozentiges Tochterunternehmen die Wienerberger GmbH ist: Bis 2023 soll in der gesamten Unternehmengruppe nahezu 100 Prozent der CO2-Emissionen aus dem Stromverbrauch auf Netto-Null reduziert werden. Das soll auf drei Wegen erreicht werden: Die Wienerberger AG setzt erstens auf die Stärkung der Eigenerzeugung durch Investitionen in entsprechende Anlagen und zweitens auf Power Purchase Agreement (PPA) Projekte. Diese Kaufvereinbarungen für grünen Strom erfordern einen gewissen zeitlichen Vorlauf. In der Zwischenzeit wird der Stromverbrauch, der noch auf fossilen Energiequellen beruht, ab sofort durch den Kauf von Grünstromzertifikaten kompensiert, die als dritte Komponente auch langfristig Teil der Grüner-Strom-Strategie des Konzerns sind. Die Zertifikate erfüllen die Qualitätskriterien der EU und bescheinigen, dass eine bestimmte Menge elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wurde.

 

 

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