Roto-Gruppe steigert Umsatz und Ertrag

Gute Bilanz für das erste Quartal 2021

Über eine insgesamt erfreuliche Entwicklung mit zum Teil übertroffenen Erwartungen berichtet die international agierende Roto-Gruppe. 2020 ist es dem Bauzulieferer trotz der weltweiten Corona-Krise gelungen, Umsatz und Ertrag zu steigern. Im 1. Quartal 2021 hat sich das Wachstumstempo sogar erheblich beschleunigt. Auf dieser Basis prognostiziert Dr. Eckhard Keill, Vorstand der Roto Frank Holding AG, auch für das laufende Jahr eine gute Performance. Obwohl mit einer Abschwächung des Wachstumstempos im Jahresverlauf zu rechnen sei, rechtfertige der positive Status quo die Erwartung eines „guten Gesamtjahres“.

 

Bauwirtschaft profitiert von mehr Eigenheim-Investitionen

„Wir konnten alles realisieren, was wir uns vorgenommen hatten“, bilanziert Keill weiter. Damit gehe man gefestigt in ein „vermutlich genauso herausforderndes 2021“. Hilfreich sei natürlich, dass die Bauwirtschaft generell zu den Gewinnern der Covid-19-Verwerfungen gehöre. In Summe profitiere die Branche gegenwärtig von einem „pandemiebedingten Boom“, den die Verschiebung vom klassischen Konsum zu privaten Eigenheim-Investitionen ausgelöst habe, so Keill. Wie lange dieses günstige Klima anhalte, sei aber völlig ungewiss. Umso mehr komme es darauf an, durch das eigene Leistungsportfolio möglichst „konjunkturunabhängig“ zu werden.

 

Materialknappheit und fehlende Transport-Kapazitäten

Konkrete Risikofaktoren sieht Keill in den nach wie vor nicht kalkulierbaren wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sowie in den aktuellen Problemen im externen Rohstoff-, Transport- und Logistikbereich. Auf der einen Seite habe man es mit einer zunehmenden Materialknappheit und auf der anderen Seite mit ungenügenden Transport-Kapazitäten zu tun. Beides treibe das Preisniveau nach oben und belaste funktionierende Lieferketten. Überhaupt seien generell inflationäre Tendenzen wahrscheinlich, die auch bei Roto die Preisgestaltung beeinflussen würden.

 

Wachstum in den Roto-Divisionen

Zufrieden ist Keill dagegen mit der Entwicklung der drei Produkt-Divisionen von Roto in den internationalen Märkten: Alle drei Divisionen seien adäquat gewachsen. Die Fenster- und Türtechnologie (FTT) konnte die Pandemie bedingten Markt- und Umsatzeinbrüche zum Jahresende kompensieren. Die Dachsystem-Technologie (DST) schlägt mit einem hohen Wachstum zu Buche und die jüngste Roto Division, die Roto Professional Service (RPS) verzeichnet als Spezialist für die umfassende Nachversorgung von Fenstern und Türen ein zweistelliges Plus.

http://www.roto.de/de/

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