Kein Wasser an der Fassade mit Fassadenrinne

Im Anschlussbereich vom Bodenbelag zur Gebäudefassade entsteht durch große Niederschlagsmengen oftmals Staunässe. Daraus resultierende Feuchteschäden beeinträchtigen vor allem Putz und Außendämmung. Eine neue Fassadenrinne sorgt für sicheren Abfluss und gute Belüftung.

Bei einem nachträglichen Einbau der Fassadenrinne „Stabile Air“, zum Beispiel bei der Sanierung des Gebäudesockels, werden im ersten Arbeitsschritt die an das Mauerwerk angrenzenden Pflastersteine aufgenommen. Nach der Höhenanpassung und der Nivellierung der Splittschicht als Untergrund lassen sich die Rinnen, die komplett aus Edelstahl oder aber auch feuerverzinktem Stahl gefertigt sind, sowohl an der Fassade als auch an der Bodenhöhe ausrichten. Durch die nach außen gekanteten Rostauflagen sowie durch die Auskragung des Rinnenbodens an der Seite bewahrt das Dränagesystem 15 mm Abstand zur Wand. Zudem schließen die Roste bündig mit der Fassade ab. Als Abdeckung können sämtliche Rostmodelle der Firma Richard Brink in die Rinne eingelegt werden. Die einzelnen Rinnenkörper lassen sich durch Verbinder einfach aneinanderstecken und beliebig verlängern. Im letzten Arbeitsschritt füllen die Handwerker den noch zu pflasternden Bodenbereich passgenau mit Kies auf, bevor sie diesen mit Steinen belegen und schließen.

Als Hersteller arbeitet die Richard Brink GmbH & Co. KG eng mit den verarbeitenden Gewerken zusammen. So lassen sich bereits in der Planungsphase wichtige Fragen klären. Entscheidend ist zum einen die Höhe des vorhandenen Schüttguts, zum anderen, wie weit die Dämmung in den Untergrund hineinreicht. Sollte sich das Standardmaß der Stabile Air nicht eignen, fertigt der Hersteller die Produkte entsprechend der benötigten Aufbauhöhe an.

Autor
Sebastian Brink ist Geschäftsführer der Richard Brink GmbH & Co. KG und verantwortlich für das Marketing der Firma.
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