Umdenken bei Kalamitätsholz
Foto: Lacker Nature
Die Eiche gilt als Symbol für Beständigkeit und steht dennoch zunehmend unter Druck. Hitze, Dürreperioden und Insektenbefall, wie der des Eichenkernkäfers, hinterlassen deutliche Spuren in unseren Wäldern. Die Folgen sind sichtbare Veränderungen im Holz und wachsende Herausforderungen. Diese Entwicklung stellt auch die Holzbranche vor ein Umdenken. Was bisher oft als „Mangel“ galt – wie etwa Bohrgänge – ist längst Ausdruck einer Realität, die nicht ignoriert werden kann. Lacker Nature bietet Eichenholz aus nachhaltig bewirtschafteten, heimischen und PEFC-zertifizierten Wäldern an und verarbeitet dabei auch Kalamitätsholz („Käferholz“). Genutzt wird der gesamte Stamm, vom Kern bis zur Rinde. Prof. Dr. Peter Biedermann vom Institut für Forstentomologie und Waldschutz der Universität Freiburg erklärt, dass der Eichenkernholzkäfer keine Gefahr für geschnittenes, trockenes Holz darstelle. Wenn das Holz in Stücke geschnitten werde, würden die Käfer rasch auswandern und nicht mehr weiterbrüten. Das Sortiment der Firma Lacker umfasst unter anderem Holzpfähle, Terrassendielen sowie Wandverkleidungen, gefertigt aus luftgetrocknetem, heimischem Eichenholz.
Lacker Sägewerk GmbH
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