Geflämmte Fassade aus Accoya-Holz

Die Dälken Ingenieurgesellschaft mbH erweitert ihren Hauptsitz in Georgsmarienhütte bei Osnabrück. Ende Mai diesen Jahres wurde das Richtfest für den dreigeschossigen Anbau gefeiert. Das Gebäude erhält eine anthrazitfarbene Fassade aus neuseeländischem Accoya-Holz. Das Holz wird vom niederländischen Hersteller Zwarthout mit der traditionell japanischen Shou-Sugi-Ban-Methode durch kontrolliertes Verbrennen veredelt. Neben der kräftigen schwarzen Optik ist das Material mit seiner puren Kohleschicht robust und langlebig. Im Gegensatz zu anderen Holzsorten ist es sehr witterungsresistent und weniger anfällig für Pilze und holzzerstörende Insekten.

Durch den Anbau entstehen bis zu 24 neue Arbeitsplätze. Die offene und helle Raumatmosphäre reduziert den Energiebedarf aufgrund eines erhöhten Tageslichtanteils. Neben neuen Sozialräumen entstehen durch den Anbau auch Räume für konzentriertes Arbeiten. Der Sanitärbereich wird durch eine Duschanlage mit Umkleidemöglichkeiten ergänzt, um den Wunsch der Mitarbeiter zu erfüllen, häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

Das Erweiterungsgebäude soll zum Jahreswechsel 2019/2020 fertiggestellt werden. Die Holzfassade des Gebäudes wird mit Mineralwolle gedämmt. Der Wärmebedarf wird durch Fernwärme gewährleistet. Eine Begrünung des Daches schafft außerdem Lebensraum für Pflanzen und Insekten.

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