„Accoya“-Holz für den konstruktiven Holzbau

„Accoya“-Holz für den Außenbereich kann ab sofort im öffentlichen Bereich und bei mehrgeschossigen Bauprojekten eingesetzt werden. Es hat die entsprechende bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erhalten. Diese ist nach deutschem Baurecht erforderlich, wenn Terrassen oder konstruktive Elemente über einer Höhe von 80 cm aus massivem und nicht verleimtem Holz bestehen sollen. Die Zustimmung im Einzelfall entfällt nun für Bauten in „Accoya“-Massivholzbauweise. Für verleimte Konstruktionen wird die Zustimmung im Einzelfall deutlich vereinfacht.

So entsteht „Accoya“-Holz

„Accoya“-Holz ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung eines Modifikationsprozesses, der Acetylierung. Sie veredelt Holz der Radiata-Kiefer aus Neuseeland durch das Einbringen von Essigsäureanhydrid zum langlebigen und dimensionsstabilen Holz für den Außenbereich.

Gut geeignet für Terrassen und Fassaden

„Accoya“-Holz hat ein sehr geringes Quell- und Schwindverhalten und verrottet nicht. Es weist gute thermische Isolationseigenschaften auf und ist witterungsbeständig sowie widerstandsfähig gegen UV-Strahlen, Insekten und Schimmel. Ferner erfüllt das Holz maximale Anforderungen im Hinblick auf höchste Dauerhaftigkeit (Klasse 1 nach DIN EN 350-2) und der Gebrauchsklasse (im tragenden Bereich bis zur Gebrauchsklasse GK 3.2 gemäß DIN 68800-1 sowie im nicht tragenden Bereich bis GK 4 nach DIN 68800-1 und nach DIN EN 335, d.h. bei direktem Erd- und Süßwasserkontakt.

Herstellung, Vermarktung und Verkauf

Die Lizenz zur Herstellung, Vermarktung und zum Verkauf von „Accoya“-Holz in 13 europäischen Ländern hat das Chemieunternehmen Rhodia Acetow übernommen. Mehr Informationen über „Accoya“-Holz finden Sie hier: www.accoya.com.

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