Homag-Group zieht Bilanz nach erstem Quartal
Trotz anspruchsvollem Marktumfeld zufrieden 27.05.2026Das erste Quartal 2026 der HOMAG Group spiegelt das weiterhin verhaltene konjunkturelle Umfeld in der Möbelindustrie wider. Das Geschäft mit automatisierter Produktionstechnik für Holzhäuser verlief hingegen weiter positiv.
Trotz der herausfordernden Marktsituation zieht Homag nach dem ersten Quartal eine positive Bilanz
Foto: HOMAG Group AG
Vor diesem Hintergrund erzielte die HOMAG Group in den ersten drei Monaten einen robusten Auftragseingang in Höhe von 370 Mio. Euro und lag damit rund sieben Prozent unter dem hohen Vorjahreswert (397 Mio. Euro). „Wir spüren nach wie vor die Nachfragezurückhaltung der Kunden aus dem Möbelsektor“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt. „Investitionen werden hier immer weiter nach hinten verschoben. Wann sich dieser Investitionsstau auflöst, ist derzeit nicht vorhersehbar.“ Der Auftragsbestand blieb zum 31. März 2026 mit 801 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (31.03.2025: 825 Mio. Euro).
Der Umsatz verringerte sich im ersten Quartal 2026 aufgrund der niedrigen Auftragseingänge infolge der Zollkonflikte im zweiten und dritten Quartal 2025 um rund neun Prozent auf 310 Mio. Euro (Vorjahr: 341 Mio. Euro). Der Rückgang des EBIT vor Sondereffekten auf 9,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro) war geprägt vom niedrigeren Umsatzniveau, geplanten Einmalaufwendungen für eine Umstellung im IT-Bereich und höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. In den kommenden Quartalen erwartet Homag bei Umsatz und Ergebnis Verbesserungen im Vergleich zum Auftaktquartal. Die Zahl der Mitarbeitenden hat sich zum 31. März 2026 auf 6.712 (31.03.2025: 6.979 Mitarbeitende) reduziert.
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