Pilzdach spendet in Sevilla Schatten

Vor sechs Jahren hat der Berliner Architekt Jürgen Mayer H.den internationalen Wettbewerb für die Neugestaltung und Neubebauung der Plaza de la Encarnación in Sevilla gewonnen und eigentlich sollte das Projekt „Metropol Parasol“ bereits 2007 fertig sein. Im Namen steckt es schon drin, es handelt sich um einen überdimensionalen hölzernen Sonneschirm und darin liegt auch die Verzögerung im Bau: Die Planung und die Berechnung des Projektes ließen auf sich warten. Kurz vor Weihnachten konnte nun aber ein Teil davon – die Markthalle – eröffnet werden.

Das Projekt im Herzen Sevillas umfasst neben der Markthalle eine Offenlegung der an dieser stelle gefundenen archäologischen Reste der römischen Stadt Hispalis. Unter dem Pilzdach sind weiterhin ein Kulturzentrum sowie Restaurants und Cafés vereint. Auf dem Dach werden durch eine Aussichtsplattform und ein Café zusätzliche Attraktionen und Flächen für Veranstaltungen geboten.

Die Dachkonstruktion reiht sich ein in große Leistungen des Ingenieurholzbaus, die Holzkonstruktion ist mit einer Polyurethanhaut überspannt. 

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