Genialer Eimer

Gutes Werkzeug will sorgfältig behandelt und gepflegt werden, damit es gut bleibt – das weiß jeder Handwerker. Rührstäbe zur Mischung von Farben, Putzen oder Klebern werden aber häufig etwas stiefmütterlich behandelt. Ohne regelmäßige Reinigung bilden sich Materialablagerungen, die den Quirl unbrauchbar machen.

Das muss nicht sein, findet Marc Helfers, Inhaber eines Fliesenlegerunternehmens in Stuttgart-Zuffenhausen. Gemeinsam mit Aleksandar Kostencevski und Dario Muzler führt er die Geschäfte der Firma Helkos Systems, die den selbst entwickelten Cleanboy vertreibt – eine ebenso einfache wie wirksame Erfindung, um Rührstäbe nach der Verwendung in Sekundenschnelle wieder sauber zu bekommen – das ist besonders dann von Vorteil, wenn der Quirl während der Arbeit häufig eingesetzt werden muss. 

Eine einfache Idee, die viel Zeit und Mühe spart

Die Idee hinter dem Cleanboy ist gleichzeitig simpel und praktisch: Er besteht aus einem Plastikeimer mit abnehmbarem Deckel, an dem eine Kunststoffbürste montiert ist. Zur Reinigung benutzt man Wasser ohne jegliche Zusätze von Reinigungsmitteln. Durch eine Öffnung im Spezialdeckel führt man das Rührwerk in den Eimer ein und schaltet den Quirl an. Nach wenigen Momenten ist alles wieder sauber – das bedeutet eine deutlich geringeren Zeitaufwand, als die Reinigung von Hand erfordert. Und da bei der Verwendung des Cleanboy keine Materialrückstände haften bleiben, ist ein optimaler Mischvorgang beim nächsten Arbeitseinsatz garantiert.

Die Bürsten des Cleanboy lassen sich entsprechend der Rührkorbgröße verstellen. Der Deckel sorgt für einen zuverlässigen Spritzschutz, während Führungskerben einen ruhigen Lauf bei der Reinigung gewährleisten. Das komplette Rührwerk ist stets griffbereit, da man es anschließend im Cleanboy stehen lassen kann.

Für unterschiedliche Anwendungen haben Marc Helfers und seine Kollegen verschiedene Versionen des Reinigungseimers entwickelt: Maler, die mit dünnflüssigem Material arbeiten, verwenden den CB 5000 mit rotierender Rundbürste. Der CB 1000 mit feststehenden Bürsten wurde hingegen für Stuckateure und Fliesenleger entwickelt, die mit größeren Rührkörben und dickflüssigen, gröberen Materialien arbeiten.

 

„Das Ding hat ’nen Sinn!“

Den Prototyp des Cleanboy hatte Marc Helfers bereits 2007 entwickelt und sofort erkannt „das Ding hat ’nen Sinn, das hat für den Handwerker einen großen praktischen Nutzen.“ Die Idee hatte Helfers gehabt, da er selbst die Arbeit als Fliesenleger kennt und weiß wie umständlich es ist, regelmäßig Rührstäbe per Hand reinigen zu müssen – und das unter Umständen fünf- bis zehnmal am Tag.

Da kann sich dann mitunter die Nachlässigkeit einschleichen: Der Rührstab wird nicht mehr gesäubert, die Materialien trocknen an und am Ende bearbeitet der Handwerker den verschmutzten Quirl mit Teppichmesser oder Spachtel, um ihn wieder brauchbar zu machen. Hilft das alles nicht, kommt die berüchtigte „Hammerschlagmethode“ zum Einsatz: Die Reste werden abgeschlagen, und nicht selten wird dabei der Rührstab irreparabel beschädigt. Da war es Zeit für eine „elegantere“ Lösung, die sich auch umgehend in der Praxis bewährte. Schon kurz nach der Entwicklung wurde der Cleanboy nicht nur von Helfers selbst, sondern auch von vielen Fliesenlegerbetrieben in der Umgebung eingesetzt.

Weitere Informationen zum Cleanboy finden Sie auf der Internetseite www.helkos.de

Praktische Erfindung: Rührstäbe in Sekundenschnelle reinigen mit dem Cleanboy

Wenn Sie im Handwerk etwas erfunden haben, teilen Sie und dies per mail an thomas.wieckhorst@bauverlag.de oder Tel. 05241/801040 mit. Dann stellen wir auch Sie und Ihre Erfindung in bauhandwerk vor.

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