Solarmodule mit integriertem Hitzeschutz
Häufigere und intensivere Hitzewellen in Europa rücken die Brandsicherheit von PV-Modulen stärker in den Fokus. Die „ABC“-Module („All Back Contact“) von Aiko sind die weltweit ersten Module, die vom TÜV Rheinland die Zertifizierung „PV Module Anti-Ignition Hazard“ erhalten haben.
Foto: Aiko
Unter den Prüfbedingungen des TÜV Rheinland verzeichneten die Module Hotspot-Temperaturen, die mehr als 35 Prozent unter denen von Modulen mit Topcon-Technologie lagen. Die „ABC“-Technologie begrenzt die Hotspot-Temperaturen unter relevanten Betriebsbedingungen auf unter 100 °C. Solche Hotspots entstehen, wenn Teilverschattung, Mikrorisse oder interne Defekte den Stromfluss stören und elektrische Energie lokal als Wärme abgegeben wird. Bei anhaltender lokaler Erwärmung können Temperaturen rasch ansteigen, die Materialalterung beschleunigen und Brandgefahren verursachen.
In vergleichenden Verschattungstests – sowohl bei Einzelzellen- als auch bei großflächiger Verschattung – verzeichneten „ABC“-Module ebenfalls deutlich niedrigere Hotspot-Temperaturen als Topcon-Module. Bei der IEC-Brandprüfung, bei der Module zehn Minuten lang einer Flamme von 760 °C ausgesetzt werden, erreichten die Glas-Glas-Module von Aiko die Brandschutzklasse A. Topcon-Module wurden hingegen nur mit der Klasse C bewertet.
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