Mehrgenerationenhaus mit profilierter Fassade
Die Stadt Buchloe im bayerischen Mittelschwaben hat in der Nähe des Hauptbahnhofs ein neues Gebäudekonzept umgesetzt: Das „Mehrgenerationenhaus“, das Wohneinheiten für Jung und Alt mit verschiedenen Service- und Betreuungsangeboten vereint, darunter eine Schnittstelle des Kinderschutzbundes, einen Familienstützpunkt, den örtlichen Diakonieverein, ein Jugendzentrum sowie eine Ferienfreizeitstätte und nicht zuletzt das Quartiersmanagement.
Das neue Mehrgenerationenhaus in Buchloe vereint verschiedene Service- und Betreuungsangebote mit Wohneinheiten für Jung und Alt
Foto: Kalzip GmbH
Der Gebäudeentwurf stammt vom Architekturbüro 3+ Architekten und nimmt das Motiv eines einfachen Hauses auf: Der rechteckige Grundriss des Gebäudes wird durch ein Satteldach gekrönt. Um diese archetypische Struktur noch weiter zu betonen, entschieden sich die Architekten für eine Gestaltung mit dem Fassadensystem „Flex Form Ultra“ von Kalzip mit der Oberflächenbeschichtung „Alu Plus Patina“. Die gekanteten Aluminiumprofile ermöglichen reliefartige Strukturen, klare Linien und ein rhythmisches Fassadenbild. Perforierte Fassadenelemente sorgen für eine lebendige Lichtwirkung und unterstreichen den modernen Charakter des Gebäudes. Der Farbton „Bronze B40“ betont die mehrfach gefalteten Fassadenpaneele, was sich besonders durch den Licht- und Schattenwurf im Tagesverlauf zeigt.
Die mehrfach gekanteten Aluminiumprofile des Systems „Flex Form Ultra“ verleihen dem Gebäude reliefartige Strukturen mit klaren Linien
Foto: Kalzip GmbH
Die Außenhülle wurde als vorgehängte hinterlüftete Fassade mit einer entsprechenden Dämmebene ausgeführt und besteht aus Aluminiumprofilen mit einem hohen Recyclinganteil, die eine vollständige Rückführung in den Materialkreislauf ermöglichen. Die besonders robusten Profiltafeln halten nicht nur Witterung stand, auch das Ballspiel von Kindern kann der Fassade nichts anhaben. Gefertigt und montiert wurde die Fassade von der Engel Spenglerei GmbH aus Kaltental-Blonhofen. Die Aluminumfassade wird durch das Dach als „fünfte Fassade“ ergänzt. Die einheitliche Gebäudehülle verleiht dem Bau eine klare Struktur und zeitloses Design. Lediglich für eine Photovoltaikanlage wurden die Aluminiumprofile auf dem Dach ausgespart.
