Geprüfte Wandelemente mit Brandschutzbekleidung
Abb.: James Hardie Europe
Die beidseitige Brandbeanspruchung tragender, nichtraumabschließender Wände stellt im Holzbau eine Herausforderung dar. Mit der Muster-Holzbaurichtlinie hat der Holzbau in Deutschland den Weg in den mehrgeschossigen Neubau bis zur Gebäudeklasse 5 gefunden. Dort sind in der Gebäudeklasse 4 in der Regel 60 min. Feuerwiderstand gefordert, in der Gebäudeklasse 5 sind es 90 min.
Der Hersteller HBS Berga erweitert sein Portfolio im Bereich Massivholzbau nun um geprüfte Wandaufbauten mit Fermacell-Gipsfaserplatten. Die neuen Wandkonstruktionen von HBS Berga basieren auf einem Wandelement aus Brettsperrholz in 120 bzw. 160 mm Dicke. Die Bekleidung erfolgt mit Fermacell-Gipsfaserplatten, die mechanisch befestigt werden. Die Fugenausbildung wird als Klebefuge dicht gestoßen ausgeführt und ermöglicht eine einfache und wirtschaftliche Umsetzung. Darüber hinaus erfüllen die eingesetzten Materialien die Anforderungen an den Einsatz im Holzbau hinsichtlich Nichtbrennbarkeit, Formstabilität und Temperaturbeständigkeit. Die Systeme wurden auf ihre Brandschutzleistungsfähigkeit bei der MPA Braunschweig getestet und liefern Kennwerte für die Planung und Ausführung von Gebäuden in den Gebäudeklassen 4 und 5 gemäß der MHolzBauRL (09/2024).
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