Gesichert gegen Absturz

Eine persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz muss jeder tragen, der auf Dächern arbeitet, den

Neubau eines Dachstuhls zimmert, Ziegel verlegt oder zur Wartung von Photovoltaik-Anlagen in die Höhe klettert. Permanente und flexible Systeme helfen dabei, die Gefahr eines Absturzes zu verringern.

Für Dachdecker und Zimmerleute sind deshalb gemäß DIN 4426 an Arbeitsplätzen und Verkehrswegen auf Dächern Absturzsicherungen gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch vernachlässigen Handwerker häufig ihre Sicherheit, indem sie auf das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung oder das Verwenden vorhandener Sicherungssysteme verzichten. Sie empfinden das Anlegen als zu lästig und argumentieren damit, dass die Anschlageinrichtungen sie in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken. Dadurch riskieren sie nicht nur ihr Leben, sondern verstoßen auch gegen das Gesetz.

Hersteller wie Skylotec entwickeln Schutzausrüstung, die angenehm zu tragen und unkompliziert anzulegen ist. Darüber hinaus gehören bei dem Unternehmen aus Neuwied vertikale und horizontale Sicherungssysteme und Einzelanschlagpunkte zum Produktprogramm. Für den Anwender ist diese Vielfalt ein Vorteil: Denn nicht jedes System ist für jeden Einsatzort geeignet. Bevor es überhaupt aufs Dach geht, sollte im Vorfeld die Absturzsicherung geplant werden. So gilt es zu klären, ob ein Dach nahezu täglich oder nur selten begangen werden muss. Sind womöglich technische Anlagen auf dem Dach installiert, die regelmäßig gewartet werden müssen? Und auf welchem Untergrund sollen Sicherungssysteme oder Anschlagpunkte überhaupt installiert werden? Bei diesen beratungsintensiven Fragen begleiten führende Hersteller ihre Kunden bereits zu einem frühen Zeitpunkt. Skylotec-Experten für Absturzsicherung übernehmen nicht nur die Planung und Installation vor Ort, sondern auch die spätere Wartung.

Systeme bieten flexible Lösungen

Insbesondere bei häufigen Dacharbeiten hat sich die Montage von permanenten Absturzsicherungen bewährt. Diese werden horizontal am Boden und an der Wand installiert. Dazu zählen das Seilsicherungssystem „Skyline“ und das Schienensystem „Skyrail“ von Skylotec. Über Zwischenhalter und Kurvenelemente wird ein Edelstahlseil oder eine Führungsschiene montiert. Das System lässt sich zudem flexibel an die Gegebenheiten auf dem Dach anpassen – ob auf einem Neubau oder auf älteren Gebäuden. Denn bei älteren Gebäuden wurde die Planung einer Absturzsicherung nicht immer mit bedacht. Ein zusätzliches Plus: Mit wenigen Halterungen lassen sich längere Wegstrecken überbrücken. Dadurch entstehen bei der Installation geringe Kosten und die Dachkonstruktion wird nur wenig beansprucht, wenn weniger Halterungen gebohrt werden.

Durch Seilsicherungs- oder Schienensysteme sichern sich Dachdecker und Zimmerleute durchgängig gegen Absturz: An einer beliebigen Stelle schlagen sie sich mit einem leicht gleitenden Läufer, der über ihr Sicherungsseil oder die Führungsschiene mit ihrem Auffanggurt verbunden ist, an. Ohne sich zwischen verschiedenen Anschlagpunkten aus- und wieder einhaken zu müssen, arbeiten die Handwerker uneingeschränkt im Verlauf des Systems. Das erhöht die Sicherheit und zugleich die Effizienz.

Einzelanschlagpunkte bei seltenen Einsätzen

Anstelle von Seilsicherungs- oder Schienensystemen kommen auf dem Dach aber auch Einzelanschlagpunkte zum Einsatz. Etwa wenn nur gelegentlich oder an sehr beengten Stellen gearbeitet wird. Einzelanschlagpunkte sind beispielsweise um 360 Grad drehbar und vereinfachen dadurch das Arbeiten in jede Bewegungsrichtung.

Das ist insbesondere dann ein Vorteil, wenn Dachdecker oder Zimmerleute an ringsherum nahen Absturzkanten arbeiten. Zusätzliches Plus: Je nach Ausführung werden die Anschlagpunkte mit geringem Aufwand an Stahlkonstruktionen oder auf Beton montiert. Eine Absturzsicherung lässt sich heutzutage auf den Einsatzbereich anpassen und die Bewegungsfreiheit für die Anwender bleibt erhalten – vorausgesetzt, die Wahl fällt auf das individuell sinnvollste System. Ausreden, auf Absturzsicherung zu verzichten und damit gegen das Gesetz zu verstoßen, darf es daher keine mehr geben.

Autor

Björn Mende ist Senior-PR-Berater bei der Agentur document1 in Uedem und betreut für Skylotec die Pressearbeit.
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