Arbeitsschutz im Gerüstbau

Vorlaufende Geländemontage und integrierte Belagssicherung

Seit über einem Jahr gelten die neu gefassten Technischen Regeln (TRBS 2121) für den Umgang mit Leitern und Gerüsten. Dennoch ist die Zahl der Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft im ersten Halbjahr 2020 gestiegen. Daher kommt es im Gerüstbau verstärkt auf die Einhaltung von Sicherheitsstandards an.

Um die Anforderungen an den Arbeitsschutz im Gerüstbau zu erfüllen, ist es wichtig, auf ein einfaches Gerüstsystem mit durchdachter Belagstechnik zurückgreifen zu können. Das Gerüstsystem „Peri Up“ erfüllt das von der TRBS 2121-1 (Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz bei der Verwendung von Gerüsten) geforderte TOP Prinzip schon seit mehr als 21 Jahren. Es vereint die Vorteile von Fassaden-, Rahmen- und Modulgerüsten. Für den Gerüstmonteur bietet es eine hohe Arbeitssicherheit durch die vorlaufende Montage, sowohl in der Rahmen- als auch in der Stielbauweise. Das gilt für den zweiteiligen Seitenschutz, das Stirngeländer und in der Stielbauweise, auch bei Skelettbauten, für die Innengeländer. „Das Prinzip des vorlaufenden Seitenschutzes haben wir jetzt auf die Gerüsttreppen ausgedehnt. So bieten wir die Treppe „67“ und die Treppe „75“ mit vorlaufendem Geländer an. Auch hier ist die Montage ohne persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz aus dem gesicherten Gerüstfeld gegeben“, sagt Franz Greisinger, Leiter Vertrieb Gerüsttechnik der Peri Deutschland Vertriebs GmbH & Co. KG.

Auch die Gerüstbeläge von Peri leisten ihren Beitrag zur Arbeitssicherheit. Durch die integrierte Belagssicherung müssen keine Zusatzbauteile angeschafft und montiert werden. Beim Einlegen verschließen die Beläge selbsttätig und können bei Bedarf temporär ausgebaut werden, etwa für einen Materialtransport ins Gebäudeinnere. Dabei lassen sich auch kleine Öffnungen und Gebäudeteile wie Vorsprünge und Erker mit vorlaufendem Geländer und Belägen einrüsten und umrüsten.

Geringes Gewicht und Abhebesicherung

Die „Peri Up“ Beläge bieten eine einfache Handhabung und ein geringes Bauteilgewicht bei hoher Lastklasse. Der neue Aluminiumbelag (2,5 x 0,67 m) etwa wiegt 17,9 kg und der Stahlbelag (2,5 x 0,33 m) 16,2 kg pro Stück bei Lastklasse 5. Alle Beläge sind dabei in der metrischen Maßordnung konstruiert und besitzen eine integrierte Abhebesicherung („Locking Deck“), die sich beim Einlegen automatisch und selbsttätig verschließt.

Kunden- und Projektpartnerschaften

„Den Technologiewechsel von Gerüstbau- und Handwerksunternehmen hin zum „Peri Up“ Gerüstsystem begleiten wir aktiv, indem wir Finanzierungen vermitteln und auf Wunsch auch Gebrauchtmaterial durch unsere Schwesterfirma schaltec an- und verkaufen“, sagt Franz Greisinger, „darüber hinaus vermitteln wir auch Kunden- und Projektpartnerschaften mit Bauunternehmen.“ Mehr Informationen finden Sie unter www.peri.de .

Autor

Dr.-Ing. Klaus Fockenberg ist freier Architekt und Journalist. Er unterstützt das Unternehmen Peri bei der Pressearbeit.

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