Neuerungen für den Brandschutz im Holzbau

Aktualisierte Din 4102-4

Seit Juni 2025 gilt die überarbeite DIN 4102-4 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 4). Das aktualisierte technische Regelwerk enthält wesentliche Neuerungen, insbesondere für den Holzbau mit Gipsfaserplatten. Mit den nichtbrennbaren und hoch schalldämmenden „Rigidur H“ Gipsfaserplatten von Rigips sind nach der erweiterten Norm zahlreiche klassifizierte Brandschutz-Konstruktionen realisierbar. Einen Überblick über die neu geregelten Einsatzbereiche und die möglichen Konstruktionen mit „Rigidur H“ gibt Rigips in einer neuen Broschüre.

Seit Juni 2025 gilt die überarbeite DIN 4102-4. Das aktualisierte technische Regelwerk enthält wesentliche Neuerungen insbesondere für den Holzbau mit Gipsfaserplatten
Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH

Seit Juni 2025 gilt die überarbeite DIN 4102-4. Das aktualisierte technische Regelwerk enthält wesentliche Neuerungen insbesondere für den Holzbau mit Gipsfaserplatten
Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH
Die überarbeitete DIN 4102-4 dokumentiert die brandschutztechnischen Eigenschaften klassifizierter Baustoffe und Bauteile wie Wände, Decken und Stützen. Sie bildet die Grundlage für den Nachweis der Bauart im baulichen Brandschutz. Für Architekten und Planer ist das katalogartige Regelwerk die Grundvoraussetzung für eine sichere und normkonforme Planung von Gebäuden.

Im Vergleich zur vorherigen Version ergeben sich aus der aktualisierten DIN 4102-4 umfassendere Bauteilkataloge, in denen nur die grundsätzlichen Konstruktionsbestandteile definiert sind. Als brandschutztechnisch wirksame Bekleidung können Gipsplatten und Gipsfaserplatten verwendet werden. Insbesondere für „Rigidur H“-Gipsfaserplatten bietet die Norm erstmals eine umfangreiche Auswahl klassifizierter Brandschutz-Konstruktionen, was zahlreiche bisher erforderliche Sondernachweise überflüssig macht.

Neu geregelte Einsatzbereiche auf einen Blick

In einer neuen Broschüre zum genormten Brandschutz stellt Rigips die wichtigsten klassifizierten Brandschutz-Lösungen mit „Rigidur H“-Gipsfaserplatten eingehend vor. Zu den Varianten gehören nichttragende und tragende Holzständerwände, Außenwände, Gebäudeabschlusswände, Wände anstelle von Brandwänden, Massivholzwände und Holzbalkendecken mit Metall-Unterkonstruktion ebenso wie direkt bekleidete Holzbalkendecken, teilweise freiliegende Holzbalken, Massivholzdecken sowie der klassifizierte Dachgeschossausbau.

Detaillierte Beschreibungen für eine sichere Ausführung

Die aktualisierte DIN 4102-4 sei mit ihrer Überarbeitung auf stattliche 349 Seiten angewachsen und insbesondere der Holz- und Trockenbau sei umfangreich ergänzt worden, erklärt Andreas Ebbers, Entwicklungsingenieur im Rigips Systemmanagement. Der größere Umfang gehe allerdings streckenweise zu Lasten der Überschaubarkeit, sagt er weiter. Deshalb habe Rigips für seine klassifizierten Konstruktionsvarianten insgesamt fünf Broschüren aufgelegt. Rigips Brandschutzkonstruktionen würden darin detailliert beschrieben, was die Planung und Ausführung nicht nur sicherer, sondern auch einfacher mache.

Die Broschüre „Genormte Brandschutzkonstruktionen im Holzbau. Mit ‚Rigidur H‘ Gipsfaserplatten von Rigips“ sowie alle weiteren Unterlagen für den Holzbau stehen ab sofort kostenfrei unter rigips.de/DIN4102-4 zum Download bereit.

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