Steico will langfristig auf fossile Energieträger verzichten

Schon länger nutzt Steico, Hersteller von Holzfaserdämmstoffen, werkseigene Biomassekraftwerke zur Erzeugung von Dampf und Wärme für die Produktion. Ab 2020 wird Steico in seinen Werken Biomasse auch einsetzen, um einen Teil des benötigten Stroms selbst zu produzieren. Weitere Projekte bei Steico fokussieren auf Abfallvermeidung, geschlossene Wasserkreisläufe und Wärmerückgewinnung.

 

Energiegewinnung aus Biomasse gesteigert

Von 2016 bis 2018 hat Steico die Energiegewinnung aus Biomasse nach eigenen Angaben um 79 Prozent und die Energieeffizienz um 17 Prozent gesteigert. Unternehmensziel sei laut Steico der weitest gehende Verzicht auf fossile Energieträger.

 

CO2-Bilanz in der Produktion

Pro Jahr stellt Steico im Schnitt mehr als 2,5 Mio. m³ ökologische Dämmstoffe her – das ist ausreichend für die Dämmung von rund 30 000 Häusern. Darüber hinaus speichern Steico-Dämmstoffe und Konstruktionsmaterialien langfristig CO2. In der Berechnung zeigt sich ein positiver Effekt: In den im Jahr 2018 hergestellten Steico-Produkten wurden 934 875 Tonnen CO2 gespeichert, der CO2-Ausstoß in der Produktion lag konzernweit bei 376 343 Tonnen. Das Holz, das in einer Jahresproduktion steckt, speichert also mehr als doppelt so viel CO2, wie bei der Herstellung freigesetzt wird.

 

Produktionsreste werden zu Biomasse oder Paletten

Steico verbessert außerdem kontinuierlich seine Prozesse, damit die wertvolle Ressource Holz nicht verschwendet wird. In der Wertschöpfungskette werden ungeeignete Holz-Bestandteile oder Produktionsreste etwa als Biomasse oder in Transportpaletten verwertet.

 

Als erster Hersteller von Holzfaser-Dämmstoffen hat STEICO sein nachhaltiges Handeln im Nachhaltigkeitsbericht 2018 veröffentlicht.