Die Dachbahn „Delta-Maxx WD“ lässt sich auf Walmdächern in allen Richtungen verlegen

Der Verschnitt beim Verlegen von Dachbahnen auf Walmdächern lässt sich reduzieren. Dafür eignet sich die Dachbahn „Delta-Maxx WD“, die an der oberen und unteren Längsseite Klebestreifen hat. Sie wird über den Sparren verlegt, am Gratsparren abgeschnitten, umgedreht und weiter oben wieder zurückgerollt.

Viele Bauherren entscheiden sich bewusst für ein Walmdach, in manchen Regionen gehört es traditionell zum Erscheinungsbild eines Ortes. Was von manchen Haus­be­sitzern als schön und harmonisch empfunden wird, hat allerdings seinen Preis. Nicht nur die Grundkonstruktion ist aufwendiger und teurer als bei Satteldächern. Auch beim Einsatz von Dachbahnen ist der Materialverbrauch höher. Der ko­s­ten­treibende Faktor ist der im Bereich der Grate und Kehlen ent­ste­hende Verschnitt.

 

Wie man den Verschnitt in Grenzen hält

Die im Bereich von Graten und Kehlen üblicherweise anfallen­den, dreieckigen Abfallstücke lassen sich vermeiden. Bei einem ein­fachen Walmdach mit einer rechteckigen Grundfläche von 120 m² und einer Neigung von 30° liegt der Ver­schnitt-Anteil bei etwa 20 Prozent. Er wird umso höher, je näher die Dachform an das Zeltdach herankommt.

Diesem Problem begegnet die Firma Dörken mit der Unterdeckbahn „Delta-Maxx WD“. Sie hat an beiden Längsseiten unterseitige Klebebänder, im Gegensatz zu Bahnen, die nur einen einseitig verwendbaren Kleberand haben. Das ermöglicht ein Verlegen mit Richtungswechsel.

 

Überschlagen und verkleben

Die erste Bahn verlegt man wie gewohnt an der Traufe, befestigt sie auf dem Gratsparren und schneidet sie, mit etwas Breiten­zugabe, entlang der Gratlinie ab. Die ver­blei­bende Rolle dreht man um 180° und setzt das Verlegen oberhalb der ersten Dachbahn in gegenläufiger Richtung fort. 

Auch im Firstbereich lässt sich der Verschnitt mit der Dachbahn auf ein Minimum reduzieren. Denn die Bahn lässt sich am First über­schlagen und mit der gegenüberliegenden Fläche ver­kleben.


Autor

Markus Hemp ist Anwendungstechniker bei der Dörken GmbH & Co. KG in Herdecke.

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